Jerk Baits
Ein Jerkbait hat keine Tauchschaufel. Er läuft nicht von selbst, sondern nur so, wie Sie ihn führen. Kurze, harte Schläge mit der Rutenspitze lassen ihn seitlich ausbrechen, in der Pause taumelt oder sinkt er ab. Diese abrupten Richtungswechsel imitieren einen verletzten Beutefisch und lösen bei Hechten einen Reflex aus, der auch dann funktioniert, wenn die Fische auf gleichmässig laufende Köder nicht mehr reagieren.
PadBaits
Die Jerkbaits von PadBaits sind handgefertigt und in zwei Grössen erhältlich.
Die 9-Zentimeter-Version mit 24 Gramm läuft slow sinking, sinkt also langsam ab. Das gibt in der Pause viel Zeit und passt zu vorsichtigen Fischen, flachem Wasser und kaltem Wetter. Erhältlich als Koyflake und Rotauge, beide naturnah gehalten.
Die 12-Zentimeter-Version mit 40 bis 45 Gramm ist sinkend und damit der Köder für tieferes Wasser und weitere Würfe. Die Dekore reichen von natürlich wie Perch und Silverflash über metallische Varianten wie Goldflash und Silvergold bis zu den auffälligen Punk-Versionen Punk Tigerpatrol und PunkPerch sowie dem klassischen Tigerpatrol.
Führung
Jerkbaits werden mit der Rutenspitze nach unten gefischt. Schlag, Schnur einholen, Pause. Die Länge der Pause ist der wichtigste Stellhebel: bei aktiven Fischen kurz, bei trägen Hechten im Winter auch mal fünf Sekunden und mehr. Viele Bisse kommen genau dann, wenn der Köder still absinkt.
Gerät
Mit 24 bis 45 Gramm gehören diese Köder an eine kräftigere Spinn- oder Baitcastrute. Eine geflochtene Schnur ohne Dehnung überträgt die Schläge direkt, das ist bei Jerkbaits entscheidend. Ein Stahl- oder Tungsten-Vorfach ist Pflicht, weil hier gezielt auf Hecht gefischt wird. Vorfachmaterial finden Sie unter Angelschnur, Snaps unter Terminal Tackle.













