Fluorcarbon Schnüre
Fluorcarbon bricht das Licht fast so wie Wasser. Für den Fisch ist es dadurch deutlich schwerer zu erkennen als Nylon oder farbiges Geflecht. Genau deshalb hat es sich als Vorfachmaterial durchgesetzt, überall dort, wo die Fische misstrauisch sind oder das Wasser klar ist.
Mehr als nur unsichtbar
Fluorcarbon ist härter und abriebfester als monofile Schnur. Es hält Kontakt mit Steinen, Muschelbänken und Totholz besser aus und übersteht auch die Zähne von Zandern. Ausserdem ist es schwerer als Wasser und sinkt, was bei Grundmontagen und beim Jiggen hilft. Die geringe Dehnung überträgt Bisse direkt.
Hellmaster 100% Fluorocarbon
Reines Fluorcarbon ohne Nylonanteil, ausgelegt auf Zander, Barsch und Forelle. Die passende Wahl, wenn Sie bei scheuen Fischen im klaren Wasser jeden Vorteil brauchen.
Predax Fluorcarbon
Predax deckt ein breites Durchmesserspektrum ab, von 0.20 mm für feine Barsch- und Forellenvorfächer bis 1.00 mm für schwere Raubfischmontagen und Wallervorfächer. Damit lässt sich die ganze Bandbreite an Vorfächern aus einer Serie binden.
Hinweise für die Praxis
Fluorcarbon ist steifer als Nylon und braucht deshalb gut angefeuchtete, sauber zugezogene Knoten. Bewährt haben sich der FG-Knoten für die Verbindung zur geflochtenen Hauptschnur und der Palomar am Haken. Kürzen Sie nach Kontakt mit harten Kanten die ersten Zentimeter ab. Als Hauptschnur auf der Rolle ist Fluorcarbon wegen seiner Steifigkeit weniger geeignet, dort spielen geflochtene oder monofile Schnüre ihre Stärken aus. Wo Hechte beissen, ersetzt Fluorcarbon kein Stahl- oder Tungsten-Vorfach.






